Olaf Ulbricht bei facebook

aktuell

22.01. - 26.02.

Naivisterne 2022

http://www.gallerinaiv.dk

Dänemark, Kopenhagen


10.03. - 26.03.

Olaf Ulbricht

The Romantic Scenery

Gallery Unplugged

http://www.galleryunplugged.com

Seoul,S√ľdkorea


28.04. - 10.06.

EUROPEAN NAIF ART 2022

Gallery Eboli, Madrid, Spanien


13.05. - 16.05.

Art Revolution Taipei

http://www.arts.org.tw

World Trade Center

Taiwan, Taipei


26.05. - 29.05.

PLAS Art Fair

Seoul, COEX Kongresszentrum, Korea


01.06. - 13.06.

2. International Salon Naive Bulgarien

NOVA Kunstgalerie, Sofia

27.06. - 11.07.

Städtische Galerie, Varna


13.08, - 04.09.

52nd EDITION OF THE INTERNATIONAL AWARD BY ART NA√ŹF ‚ÄúPIERANTONIO CAVALLI‚ÄĚ VARENNA - ITALY


Ab Oktober

Ausstellungsbeteiligung

Shanghai, Moganshan Road, Building 13, Nr. 50, Room 103


29.10. - 23.12.

Vorweihnacht in der Lehmhausgalerie

Zwenkau, Leipziger Str. 14


Streichel mich!


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Olaf Ulbricht oder der Maler als Erzähler

 

Olaf Ulbricht ist ein Erzähler. In seinen farbenfrohen Gemälden nimmt er den Betrachter mit in eine Welt voller Wunder.

Schauplatz der stillen, wie turbulenten Abenteuer ist eine friedlich - ländliche Umgebung. Wie aus dem Märchen erscheinen auch die rundlich - freundlichen Figuren.

Die wunderbaren Arbeiten wirken verträumt, sie scheinen unserer Realität fern zu sein. Der Künstler gibt jedoch Hinweise auf Zeit und Ort der Handlung: unsere Lebensgegenwart. Kleine Details, wie etwa die Fahrbahnmarkierungen auf dem Asphalt, zeigen dies deutlich.

Die Realität ist eine Bühne, ihre Qualität belebt Ulbricht in der Tradition Marc Chagalls durch unwirkliche Einfälle und Freiheiten. Bewußt verändert er das Prinzip der Proportion und hebt so einzelne Figuren oder die Schönheit eines Karottenbundes hervor, um damit auf Besonderheiten der Schöpfung hinzuweisen.

Entgegen den früheren Gemälden Ulbrichts, die oft an Ivan Generalic, den Großmeister der naiven Kunst erinnerten, hat Olaf Ulbricht mit der kleinteiligen Miniaturmanier gebrochen. Auch in den neuen Arbeiten ist der Reichtum an Details geblieben, doch die Handschrift ist größer geworden. In der thematischen Vielschichtigkeit hat Ulbricht nun deutlich die Grenze zur naiven Kunst hinter sich gelassen und ist ein großer "Erzähler" geworden.
Mit seinen neuen, im besten Wortsinn "fabelhaften" Arbeiten hat Ulbricht dichte, lyrische Kompositionen geschaffen. Mit kräftigem, großzügigen Strich hat Ulbricht die Zeitkunst der Musik mit großer Dynamik in die Raumkunst der Malerei umgesetzt.

Die Schwerkraft scheint aufgehoben. Wenn die Trompete erklingt, tanzen die Häuser und Fenster, die Bäume wiegen sich im Strudel der Musik. Auf anderen Arbeiten hat Ulbricht die Elemente in Bewegung gebracht.

Karussellartig drehen sich Land und Wasser umeinander. Von der Luft getrieben, von Licht durchglüht, erscheinen Natur und Personal auf den unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln, vom Reittier über Baum und Boot zum Automobil.

Colmar Schulte-Goltz, Bochum