Olaf Ulbricht bei facebook

aktuell

Januar - April

Art Revolution Taipei (ART)

Internationaler Kunstwettbewerb

Taiwan International Contemporary Artist Association

Taipei, Taiwan

 

17.01. - 14.02.

„Rheinhessische Impulse"

Jahresausstellung der Gruppe impuls(e)

Galerie im Burggrafiat, Alzey

 

21.01. - 25.03.

Playgrounds of Our Mind

Gina-Gallery of International Naive Art

Tel Aviv, Israel

 

30.01. - 06.03.

Naivisterne 2016

Galleri Naiv, Kopenhagen, Dänemark 

 

01.03. - 30.04.

4. Internationale naive Kunstausstellung

BCM Art Gallery

Barcelona, Spanien 

 

13.02. - 28.02.

9. Biennale der naiven Kunst

Salle Julien Green, Andresy, Frankreich

 

10.03. - 10.05.

Europäische naive Kunst

Galeria Eboli

Madrid, Spanien

 

09.04. - 29.05.

Internationale Ausstellung der naiven Kunst

Stadtmuseum „Rocca Flea"

Gualdo Tadino, Italien

 

30.04. - 22.05.

6. Rendez-vous des Artistes Naifs

Verneuil sur Avre

Espace Saint Laurant

Frankreich

 

30.04. - 29.05.

24. Internationales Festival der naiven Kunst

Chivasso, Italien

 

02.06. - 01.07.

GINA Gallery

„Northern Lights - The Naives of Germany and Neighboring"

Schirmherrschaft der deutschen Botschaft

Tel Aviv, Israel

 

10.06. - 19.08.

Art naiv Festiwal

Galeria SZYB Wilson

Katovice, Polen

 

16.08. - 30.08.

CT-ART GALLERY

Reus, Tarragona, Spanien

 

August - September

Internationale Ausstellung der naiven Kunst

„Das Leben ist ein Bild"

Varenna, Italien

 

22.10. - 19.11.

Lehmhaus-Galerie, Zwenkau bei Leipzig


05.11. - 04.12.

Naive Kunstausstellung

Galerie von Martha Kolodziej

Meiringen, Schweiz






 

 





 

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Olaf Ulbricht oder der Maler als Erzähler

 

Olaf Ulbricht ist ein Erzähler. In seinen farbenfrohen Gemälden nimmt er den Betrachter mit in eine Welt voller Wunder.

Schauplatz der stillen, wie turbulenten Abenteuer ist eine friedlich - ländliche Umgebung. Wie aus dem Märchen erscheinen auch die rundlich - freundlichen Figuren.

Die wunderbaren Arbeiten wirken verträumt, sie scheinen unserer Realität fern zu sein. Der Künstler gibt jedoch Hinweise auf Zeit und Ort der Handlung: unsere Lebensgegenwart. Kleine Details, wie etwa die Fahrbahnmarkierungen auf dem Asphalt, zeigen dies deutlich.

Die Realität ist eine Bühne, ihre Qualität belebt Ulbricht in der Tradition Marc Chagalls durch unwirkliche Einfälle und Freiheiten. Bewußt verändert er das Prinzip der Proportion und hebt so einzelne Figuren oder die Schönheit eines Karottenbundes hervor, um damit auf Besonderheiten der Schöpfung hinzuweisen.

Entgegen den früheren Gemälden Ulbrichts, die oft an Ivan Generalic, den Großmeister der naiven Kunst erinnerten, hat Olaf Ulbricht mit der kleinteiligen Miniaturmanier gebrochen. Auch in den neuen Arbeiten ist der Reichtum an Details geblieben, doch die Handschrift ist größer geworden. In der thematischen Vielschichtigkeit hat Ulbricht nun deutlich die Grenze zur naiven Kunst hinter sich gelassen und ist ein großer "Erzähler" geworden.
Mit seinen neuen, im besten Wortsinn "fabelhaften" Arbeiten hat Ulbricht dichte, lyrische Kompositionen geschaffen. Mit kräftigem, großzügigen Strich hat Ulbricht die Zeitkunst der Musik mit großer Dynamik in die Raumkunst der Malerei umgesetzt.

Die Schwerkraft scheint aufgehoben. Wenn die Trompete erklingt, tanzen die Häuser und Fenster, die Bäume wiegen sich im Strudel der Musik. Auf anderen Arbeiten hat Ulbricht die Elemente in Bewegung gebracht.

Karussellartig drehen sich Land und Wasser umeinander. Von der Luft getrieben, von Licht durchglüht, erscheinen Natur und Personal auf den unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln, vom Reittier über Baum und Boot zum Automobil.

Colmar Schulte-Goltz, Bochum